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Perückenstrauch

(Cotinus coggygria)

VI - VII Home Waldränder, Schibliak, kultiviert
1 - 3 m infigen LC
Cotinus coggygria
Synonyme: Cotinus cotinus, Rhus cotinus. Nanophanerophyt, coll-mont. Die gestielten Blätter sind verkehrt-eiförmig, ganzrandig und kahl. Auffallend ist die rote Herbstfärbung. Blüten grünlich-gelb, in einem rispigen Blütenstand. Mit einsamigen, nussartigen Steinfrüchten. Die Fruchtstiele weisen abstehende, purpurne Haare auf (Lit). In Istrien findet man den geschützten Strauch vor allem in lückigen Flaumeichenwäldern, an Waldrändern, im Šibliak auf kalkigem Grund; häufig in Inner-Istrien, an der Westküste und im Golf von Rijeka. In Süd-Istrien ist der Strauch eher nicht zu finden (Lit). Der submediterrane Strauch kommt in Österreich sehr selten vor, meist als Zierstrauch kultiviert in Gärten. Indigen ist er wohl nur in der Steiermark und im pannonischen Raum Niederösterreichs, im alpinen Naturraum ist er vom Aussterben bedroht (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Cotinus coggygria
Die 5-zähligen, radiären Blüten besitzen einen gelben Diskus. Aufnahmen: 28.05.2016 Sabotin
 
Cotinus coggygria
 
 
Cotinus coggygria
Am Foto sind die behaarten Fruchtstiele zu erkennen. Aufnahmen: 07.06.2014 Most Raša
 
Cotinus coggygria
Am attraktivsten wird der Strauch im Herbst durch seine weinrote Färbung der Blätter.
 
Cotinus coggygria
Hier in einem lockeren Wäldchen aus Schwarzkiefern, Flaumeichen, Wacholder und Blumen-Esche.
 
Cotinus coggygria
28.10.2016 zwischen Grimalda und Draguć
 
Cotinus coggygria
09.08.2011 Vela Draga
 
an der Staatzer Klippe
Aufnahme: 04.11.2017 Staatz

Wikipedia

 

 Letzte Bearbeitung 12.09.2026

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